Aalmonitoring in Herbrum

Im Auftrage des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) führt der Gewässerwart des Landesfischereiverbandes Weser-Ems, Bodo Zaudtke, an der Aalfangstation in Herbrum an der Ems ein Aalmonitoring durch. Es werden dort von April bis Juli nach einem festgelegten Modus zu bestimmten Zeiten Glasaale gefangen. Die kleinen Aale werden gezählt und gemessen.

Die Fangzeiten sind Tide abhängig. Außerdem lassen sich die Aale nur nachts bei völliger Dunkelheit fangen. Tagsüber wandern sie nicht, weil dann die Verluste durch Fressfeinde zu groß wären. Für das Fangen der Glasaale ist eine Sondergenehmigung des LAVES nötig. Ansonsten ist der Fang von Fischen in der Fischtreppe streng verboten. Im April wurde jemand beim unbefugten Fischen in der Fischtreppe beobachtet. Daraufhin wurde sofort die Polizei verständigt.

In diesem Jahr werden die gefangenen Glasaale erstmals vor dem Zurücksetzen markiert, um dadurch Erkenntnisse über den Wanderweg der Aale gewinnen zu können. Das aufwendige Markieren wird von Dr. Janek Simon, einem Fischereiwissenschaftler vom Institut für Binnenfischerei in Potsdam-Sacrow, durchgeführt.

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