Angeln und Naturschutz müssen kein Widerspruch sein

Am 2. März 2017 haben die rot-grünen Fraktionen den Antrag zur naturverträglichen Nutzung von Natura 2000 im Landtag beschlossen. In seiner Plenarrede wies der niedersächsische Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Hanso Janßen, darauf hin, dass Naturschutz und Angeln kein Widerspruch sein müssen. Zudem betonte er, dass der Landesfischereiverband Weser-Ems eine vorbildliche Kommunikation zwischen den Nutzergruppen der Natura 2000-Gebiete führt. Im genauen Wortlaut hieß es:

„Denn Naturschutz und Angeln sind kein Widerspruch, wenn sie zusammengedacht werden. Und ich möchte hier erneut dafür werben, den Dialog vor Ort zu suchen. Die Arbeitshilfe des NLWKN wurde mittlerweile überarbeitet, um ganz deutlich zu machen, dass die Bausteine dieser Arbeitshilfe vor Ort entsprechend der lokalen Begebenheiten angepasst und zusammengeführt werden müssen. Erfahrungsgemäß gelingt das am besten, wenn bei der Ausweisung von Natura 2000-Gebieten frühzeitig Gespräche zwischen den Kommunen und den unterschiedlichen Nutzergruppen einschließlich der Angler geführt werden. Es wäre schön, wenn auch der Anglerverband Niedersachsen zukünftig daran mitwirken würde. Auf seiner Homepage hat dieser Verband noch immer die veraltete, längst überarbeitete Arbeitshilfe des NLWKN. Kommunikation ist keine Einbahnstraße, ich kann nur beide Seiten, die Landkreise als zuständige Behörden und auch die Fischereivereine nur bitten, miteinander statt übereinander zu reden. Der Fischereiverband Weser-Ems macht das so und hat keine Probleme mit der Ausweisung von Natura 2000-Gebieten.“

Positive Worte fand auch der SPD-Abgeordnet Axel Brammer. Er betonte, dass die Angelvereine in Niedersachsen Erhebliches für den Fischartenschutz leisten und die Gewässerreinhaltung und die Renaturierung der heimischen Gewässer unter erhöhtem persönlichen Aufwand betreiben. Die Arbeiten des Landesfischereiverbandes Weser-Ems für Natura 2000 betreffend verwies er auf die Internetseite des LFV Weser-Ems, auf der „überaus sachlich über das Fachgespräch am 23. Januar 2017 mit dem Umweltministerium berichtet (wird).“ Und schließlich zitierte Brammer selbst von der Homepage des Verbandes: „Die Vertreter des Verbandes betonten, dass man sich in einem konstruktiven Dialog mit den betroffenen unteren Naturschutzbehörden befindet. Dabei gäbe es keinerlei Probleme bei der Zusammenarbeit und der Umsetzung der Musterverordnung.“

 

 

 

 

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