Angler klagen gegen das Angelverbot im Fehmarnbelt

Die Initiative Anglerdemo will am Montag, den 12. Februar 2018, beim Verwaltungsgericht Schleswig Klage gegen Einschränkungen für die Freizeitfischerei im Fehmarnbelt einreichen. Es sei nicht nachzuvollziehen, dass im Fehmarnbelt das Angeln verboten werde, während gleichzeitig nahezu alle anderen Nutzungsformen weiterhin erlaubt blieben, sagte Thomas Deutsch vom Hochseeangelbetrieb MS Einigkeit in Heiligenhafen in einer Erklärung. Sein Betrieb klage stellvertretend für die betroffenen Angler und angeltouristischen Betriebe. Das Verbot, von dem gleichzeitig mehrere Schutzgebiete in Ost- und Nordsee betroffen sind, wurde im September 2017 erlassen.     Jede Einschränkung sollte nachvollziehbar und wissenschaftlich begründbar sein, hieß es. Diese Begründung könne das Bundesumweltministerium nach Ansicht der Initiative nicht liefern. Das Verbot hatte neben der Empörung bei Anglern auch zum Streit zwischen dem Bundesumweltministerium und Bundesagrarministerium geführt. Agrarminister Christian Schmidt (CSU) hatte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eine „schwerwiegende Verletzung des notwendigen Vertrauensverhältnisses im Bereich Meeresumwelt“ vorgeworfen.

 

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