Laich- und Flachwasserzone für den Bösselhauser See

Für den AV Jever gehören der Schutz, die Erhaltung und die Förderung der aquatischen Flora und Fauna sowie der im Gewässerumfeld lebenden Arten satzungsgemäßen zu seinen Aufgaben. Um diesen Anforderungen sachkundig gerecht werden zu können, werden die Gewässerwarte des Vereins in Fortbildungsveranstaltungen in Theorie und Praxis ausgebildet. Die Umsetzung dieses Wissens an den Gewässern des Vereins ist ein zentrales Ziel.

Am Bösselhauser See, einem ehemaligen Bodenabbaugewässer mit wenig Flachwasserbereichen, bietet sich für dem Verein jetzt die Möglichkeit zur Herstellung einer ausgedehnten Flachwasserzone. Am 11. 10. 2016 begannen die Arbeiten für diese Maßnahme.

Der zu erstellende Flachwasserbereich soll eine Ausdehnung von ca. 1000 m² erhalten. Die maximale Wassertiefe wird mit etwa 50 bis 100 Zentimeter veranschlagt. Aufgrund der geringen Trübung des Bösselhauser Sees wird die Förderung submerser Makrophyten angestrebt. Die gesamte Bauausführung wird durch den Fischereibiologen des Landesfischereiverbandes Weser-Ems fachlich begleitet. Besonderer Wert wird bei der Gestaltung des Gewässers auf die Entwicklung der semiaquatischen Fauna und Flora gelegt. Hierzu werden die Uferbereiche mit unterschiedlichen Neigungen ausgeprägt, so dass sich gut strukturierte Wasserwechselzonen ergeben. Die gesamte Maßnahme wird in den folgenden Jahren durch den Verein begleitet und betreut.

 

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