Fanglimit für den Dorsch seit Jahresbeginn in Kraft

Mit dem Beginn des neuen Jahres tritt die Fangbegrenzung für den Dorsch in Kraft. An der Ostsee müssen erstmals auch die Freizeitangler gesetzlich auf ihre Fangmenge achten. Die EU-Verordnung 2016/1903 regelt im Artikel 7 die Freizeitfischerei auf Dorsch in der westlichen Ostsee.

Viele Angler sind bislang noch nicht ausreichend informiert. Generell bekannt ist, dass ein Angler 5 Dorsche pro Tag und in einer festgelegten Schonzeit vom 01.02. - 31. 03. drei Dorsche fangen darf. Nach dem Erreichen des Tageslimits muss das Angeln jedoch nicht umgehend eingestellt werden. Lediglich Köder wie Pilker oder Gummifische, die eindeutig auf den Fang weiterer Dorsche ausgerichtet sind, müssen in der Kiste bleiben. Gegen das Naturköderangeln auf Scholle, Flunder und Co oder mit kleinen Blinkern auf Meerforelle, Köhler und Makrele ist nichts einzuwenden.

Geht versehentlich ein Dorsch an den Haken, ist dieser umgehend und schonend zurückzusetzen – unabhängig ob das Schonmaß von 38 Zentimeter erreicht ist oder nicht!

Angler müssen in diesem Jahr verstärkt mit Kontrollen rechnen. Das gilt sowohl für Bootsangler als auch Brandungsangler.

 

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