Harte Strafe für einen Schwarzangler in Friesoythe

Das Cloppenburger Amtsgericht hat am 24. März 2017 einen 58 Jahre alten Mann aus Friesoythe zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt. Wie die Nordwest-Zeitung berichtet, hatte der Angeklagte im November und Dezember des vergangenen Jahres ohne Berechtigungsschein an einer Stelle der Soeste geangelt, der zu den Gewässern des Fischereivereins Friesoythe gehört.

Der Schwarzangler wurde schon häufiger an der Stelle ertappt und auch verurteilt. Bereits am 7. November 2016 wurde er wegen Fischwilderei zu einer Geldstrafe verurteilt. Nur zwei Wochen später machte er sich erneut an derselben Flussstrecke strafbar.

Vor Gericht konnte der Angeklagte nicht plausibel erklären, weshalb er keinen Erlaubnisschein erwirbt und legal angelt. Auf einen Erlaubnisschein des Friesoyther Vereins kann der Mann nicht mehr hoffen. Der Verein hat eine lebenslange Sperre über den Verurteilten verhängt.

Die geringe Einsichtsfähigkeit des Täters brachte auch das Gericht schnell an seine Grenzen. Wenn sich der 58-Jährige noch einmal wegen Fischwilderei verantworten müsse, müsse mit einer Haftstrafe rechnen, kündigte die vorsitzende Richterin an.

 

 

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