Kritik an der Entscheidung Osnabrücks gegen das Angeln

Die Stadt Osnabrück hat für diesen Sommer die Angel-Angebote aus dem Ferienpass-Programm für Kinder und Jugendliche gestrichen. Damit weicht man offenbar dem Druck durch die Tierrechtsorganisation Peta.

Die Entscheidung der Stadt ruft heftige Kritik nicht nur bei Anglern, sondern auch in der Politik hervor.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde sprach von einem Einknicken vor der militanten Tierrechtsorganisation Peta. Er kündigt an, dies in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses zur Sprache zu bringen. Nach seiner Auffassung solle jeder frei entscheiden, ob er Fisch essen wolle und wie er zum Angeln stehe.

Auch der FDP-Politiker Moritz Gallenkamp richtete sich gegen die städtische Entscheidung und sprach von einem „ großen Fehler“. Er betont: „Durch das Angeln werden Kinder an die Natur herangeführt, ihnen wird vermittelt, was es heißt, die Natur zu respektieren, was es bedeute, mit einem Lebewesen umzugehen und es für den eigenen Verzehr zu töten. In Zeiten, in denen Millionen von Tonnen von Lebensmittel tagtäglich vernichtet werden, ist dies besonders wichtig.“

Mehr Informationen zum Thema:

Bericht der NOZ HIER

Stellungnahme der Politiker HIER

 

 

 

 

Zurück

 

SPORTFISCHERVERBAND IM
LANDESFISCHEREIVERBAND WESER-EMS e.V.

Mars-la-Tour-Str. 6
26121 Oldenburg
Tel. 0441 /801 335
Fax 0441 /81791
info@lfv-weser-ems.de