Makrelenangeln des LFV in Holland

Erfahrene Makrelenangler wissen von unschönen Tagen zu berichten, Tageausflügen, an denen alle Teilnehmer zusammen fünf Makrelen fingen, oder abgebrochenen Tagesausflügen, an denen der hohe Wellengang alles einschließlich Angler an Bord immer wieder durcheinander warf. Nichts von alledem am 10. Juli, für den der Landesfischeiverband sein diesjähriges Makrelenangeln organisiert hatte. Das Wetter war perfekt und an den Fängen hatte niemand, wirklich niemand etwas auszusetzen.

Nicht einmal das frühe Ausstehen fiel an diesem angenehmen Sommertag sonderlich schwer. Der Tag versprach schon um 3 Uhr, ein guter zu werden. Wer es nicht wahrhaben wollte, konnte sich auf seiner Wetter-App davon überzeugen. Bei der Ankunft im niederländischen Lauwersoog zeigte auch ein erster Blick aufs Meer, dass die Bedingungen stimmten.

Der Kapitän der Tender I steuerte den Bereich vor und zwischen den Inseln Schiermonnikoop und Ameland an. In dem Gebiet gibt es keine kommerzielle Fischerei auf Makrelen, was für einen guten Bestand spricht. Von dessen Qualität konnten sich gleich beim ersten Signal des Kapitäns alle 46 Angler an Bord überzeugen.

Schon der erste Fangplatz war gut, es sollten aber noch einige bessere folgen. Sobald ein Schwarm gefunden war, kamen fast immer alle Angler zu ihren Fängen. Selbst wenn der eine etwas besser fing als der andere, wirklich große Unterschiede gab es kaum. Petrus hatte dieses Mal alle gleichermaßen bedacht. Auch die Frage, wo die Makrelen an einer Stelle zu finden seien, ergab meistens mehrere, die Recht hatten. Die einen fingen in 20 Meter Tiefe, die anderen dicht unter der Oberfläche und einige irgendwo dazwischen.

Über die Frage, ob die Köder am Makrelenpaternoster, silbern, weiß, rot oder grün sein sollten, musste an diesem Tag nicht lange diskutiert werden, alle Farben und Materialien fingen. Qualitätsunterschiede der im Handel erhältlichen Paternoster erkannte man jedoch daran, dass einige schnell die Zierde am Haken oder aufgrund schlechter Knoten gleich den Haken verloren. Also auch bei Makrelenpaternostern gibt es Unterschiede. Aber die spielten an solch einem Tag nur eine untergeordnete Rolle.

Und wenn sich am Ende des Angeltages doch einige beklagten, dann nur darüber, dass sie so viele Fische säubern mussten. Und in der Tat gab es auf der Rückfahrt Richtung Hafen viel zu arbeiten, denn einschließlich der Beifänge von einigen Stöcker, einem Dorsch und einem Knurrhahn wurden knapp über 3000 Fische gefangen. Einen besseren Angeltag auf Makrelen kann man sich nicht vorstellen, dieses Resümee zogen alle Beteiligten während der Busfahrt gen Heimat.

 

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