Polizei ermittelt gegen Leinenfischer mit lebenden Köderfischen

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Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe vom 12. Oktober 2017 von einem Vorfall, der sich am Morgen des 11. Oktobers ereignet hat. Ein Spaziergänger entdeckte eine Leine an einem Boot im Bereich des Neuen Hafens in Haren. Die verständigte Wasserschutzpolizei holte die Leine aus dem Wasser und musste feststellen, dass sich daran drei Köderfische an Angelhaken befanden, von denen zwei noch lebten. Offenbar wurde die Leine also mit lebenden Köderfischen zum Fang von Raubfischen ausgelegt.

Der Landesfischereiverband Weser-Ems distanziert sich selbstverständlich vom Angeln mit lebenden Köderfisch. Der Einsatz des lebenden Köderfisches wird bekanntlich bereits seit den 1980er Jahren untersagt, und es wird beim LFV Weser-Ems als anerkannte Naturschutzvereinigung sehr darauf geachtet, dass das Angeln im Einklang mit dem Gedanken des Tierschutzes erfolgt.

In dem Fall aus Haren wurde gleich mehrfach gegen die Regeln des waidgerechten Angelns verstoßen. Das Auslegen einer Leine mit mehreren lebenden Köderfischen hat nichts mit dem Verständnis von Angeln zu tun, wie man es im Landesfischereiverband und seinen Mitgliedsvereinen pflegt. Hier handelt es sich um einen Fall von Fischwilderei, der scharf zu verurteilen ist.

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Täter aufgenommen.

 

Vollständiger Zeitungsbericht HIER

 

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